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DONNA SUMMER: THIS NEEDS TO BE YOUR STYLE

Mmh. Auf dem Plattencover sehe ich erstmal langhaarige, tattoowierte Rockerposer bei der Autogrammstunde. Und wer war doch gleich nochmal Donna Summer? Wenn ich mich recht erinnere irgend so eine Mid-Seventies Soulgöre, oder? Da bin ich aber neugierig... - und ab auf den Plattenteller. Krass! Klingt wie der Vorhof zur Spielhölle. Kinky Drums und megaviele Samples. Jason Forrest a.k.a. Donna Summer legt bei durchschnittlich(!) 50.000 bpm gut los. Und immer voll auf die Mütze! Ein bunter Terrorreigen durch die Pop, Rock und New Wave-Plattensammlung anderer Leute Kindheit. Mein Augenlied zuckt schon ganz nervös. Zwischendurch gibt es breakbeatlastige Soundcollagen über zerhackt-zerhackstückten Allerweltsgrooves, die man garantiert schon mal irgendwo gehört hat. Die echte Donna Summer ist vielleicht auch dabei. Keine Ahnung - geht alles viel zu schnell. Jedesmal wenn sich mein Knie auf einen Rythmus eingewippt hat, kommt ein wüster Cut, dem innerhalb von 3 Sekunden noch fünf weitere folgen. Daraus entsteht jedenfalls ein ziemlich irres Gemisch. Wer es schafft, das Album komplett durchzuhören, kann seinen Spaß dran finden. Bastard-Pop at > it1s best und definitiv nichts für Epileptiker! fuck you venetian snares - ha!!

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